Karrierestart im Druckgewerbe

Lennard, Drucker und Student an der Hochschule der Medien

Die Druckindustrie hat sich der Herausforderung Digitalisierung erfolgreich gestellt: Eine Vielzahl neuer Produkte zeugt davon, dass Print sich mit seinen Qualitäten beim Konsumenten behaupten kann, und Printerzeugnisse bleiben mit rund 56% der deutschlandweiten Nettowerbeeinnahmenweiterhin die bedeutendsten Werbeträger.


Also eine Branche mit Zukunft und damit Grund genug, allen zukünftigen Auszubildenden noch einmal die unbestreitbaren Vorteile einer Ausbildung im Druckgewerbe zu präsentieren: Als Mediengestalter Digital und Print, als Medientechnologe Druck oder Siebdruck, als Experte für Druckverarbeitung, als Buchbinder oder Packmitteltechnologe stehen jungen Leuten vielversprechende Berufswege offen.

 

Wir haben uns mit einem der 'Neuen' unterhalten; er heißt Lennard, ist 23 Jahre alt und studiert nach abgeschlossener Druckerlehre nun  Wirtschaftsingenieurwesen Medien an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Lennard ist überzeugt, dass seine Entscheidung für die klassische Druckerlehre richtig war:

"In meiner ersten Ausbildung zum Medientechnologen Druck habe ich sehr viel über die modernste Technik von Druck sowie Weiterverarbeitungsmaschinen verschiedenster Arten gelernt und dazu einen guten Einblick in die Prozesse und das wirtschaftliche Handeln eines Unternehmens bekommen. Die Ausbildung hat mir für mein jetziges Studium fundamentales Wissen erbracht, welches ich jeden Tag in der Uni anwenden und so auch an meine Kommilitonen weitergeben kann. Viele Themen, bei denen sie sich anfangs schwertun, sind mir bereits verständlich: Ich weiß einfach, worum es geht, und kann optimal auf dem vorhandenen Wissen aufbauen. Druckerzeugnisse sind High-Tech-Produkte, welche ein hohes Maß an Präzision und Fachwissen erfordern. Durch den wachsenden Grad an Automatisierung werden sicher an einigen Stellen Arbeitsplätze wegfallen. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass es in Zukunft immer wichtiger wird, Fachpersonal zu haben, welches sich mit den hochkomplexen Systemen auskennt, die Prozesse kontrollieren und Fehler beheben kann. Print wird heutzutage oft totgesagt, jedoch gerät jeder jeden Tag unumgänglich mit Printprodukten in Kontakt – ob mit Zeitungen, Verpackungen aller Art, Werbung auf PKW oder im Partyflyer des nächsten Nachtclubs. Daher rate ich jedem, der sich für die Herstellung solcher Produkte interessiert oder moderne Maschinen aller Art bedienen möchte, eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen."

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